Allit AG Kunststofftechnik

Von 13 Mitarbeitern zu 13 Hallen. Nun sind wir mehr als über 50 Jahre alt geworden: als „Allit“, 1960 in den Räumen einer Lederfabrik gegründet – und nun in der sechs- ten Familiengeneration. So schön das Allit- Gelände um die Rotlay-Mühle mit seiner Größe von 100.000 m² auch ist, der Start war in den sechziger Jahren alles andere als einfach. Der Übergang von einem Leder verarbeitenden Betrieb zu einem Kunststoffverarbeiter musste gemeistert werden, und mit wenigen Mitar- beitern sprang man in eine ungewisse Zukunft. Rund um den Familiensitz, der sich immer noch auf dem Gelände befindet, wuchs Allit orga- nisch und mit seinen Kunden, die immer zahl- reicher dem Unternehmen Vertrauen schenk- ten. Es war die Zeit des Aufbruchs, des Mutes und manchmal des Wagemutes, die Welt war voller Möglichkeiten. Wir fokussierten uns auf einen Werkstoff, der unser roter Faden durch eine spannende Zukunft werden sollte: thermoplastischer Kunststoff und alles, was man daraus machen konnte. Und das war eine Menge. So viel, dass wir permanent wuchsen, nicht nur an unseren Aufgaben, sondern auch räumlich. Heute gibt es 13 Hallen (Halle 14 befindet sich im Bau) mit 40.000 m² unter Dach und 45.000 m² befes- tigte Flächen. Auf diesen befinden sich um die 70 Spritzgussmaschinen mit einer Zuhaltekraft von 1.000 t (für eine Spritzgussform in dieser Maschine fühlt es sich ungefähr so an, als würden ca. 250 ausgewachsene Elefanten mit ihrem Eigengewicht dagegendrücken). Bei Allit laufen die Uhren anders. Diese Zahlen haben wir nur erreichen können, weil Allit seine eigene Zeitrechnung hat. Unsere Maschinen laufen bis zu 8.500 Stunden im Jahr. Zum Vergleich: Ein normales Jahr hat 8.760 Stunden. Wir stellen uns selbst jeden Tag vor die Herausforderung, keinen Leerlauf entstehen zu lassen und Abläufe zu optimieren, wieder und wieder. Wir verzahnen unsere vier Geschäftsbereiche und deren Aufträge so gut wie möglich – zum Beispiel mit unserem Stand- ort in China, so dass wir auf 14 bis 16 Stunden Konstruktionszeit am Tag kommen können, die Zeitverschiebung macht’s möglich. Die Daten werden ausgetauscht, keine Zeit geht verloren. So sehr uns Kunststoff als Werkstoff ans Herz gewachsen ist, die Liebe zu optimierten Abläu- fen und ein kontinuierlicher Verbesserungspro- zess laufen ihm langsam den Rang ab. Hans Kallinowksy mit Mitarbeitern – in Schwarz-Weiß, was Ihnen eine Ahnung davon geben soll, wie alt dieses Foto schon ist. Das genaue Datum werden wir nicht verraten. 8

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