Allit AG Kunststofftechnik

26 Wo wir die Muskeln spielen lassen: die Fertigungshallen. Hat das „Herz“, die Spritzgussform, alle Tests und Probeläufe erfolgreich bestanden, darf es endlich zeigen, was in ihm steckt, und wird für die Serienproduktion eingesetzt. Nach all der Theorie folgt nun die Praxis. Der Dauer- lauf beginnt, die Muskeln sind im wahrsten Sinne des Wortes gestählt und die Maschinen bereit. Material wird vorbehandelt, läuft über Leitungen zu den Maschinen, Farbe wird hinzu- geführt, der Kunststoff erwärmt oder wieder gekühlt – allein unsere Kühlwassermenge beträgt 120–150 m³ pro Stunde. Jede Maschine hat neben dem Stromanschluss zwei getrennt gesteuerte Kühlkreisläufe sowie einen Anschluss für gereinigte und getrock- nete Druckluft und einen Netzanschluss zur Registrierung von Störungen. Durch unseren geschlossenen Wasserkreislauf haben wir kaum Wasserverlust. Und das bei einer wahren Armada von Maschinen – und zu jeder Maschine gehören noch eine Vielzahl von elektrisch arbei- tenden Zusatzgeräten wie: Materialtrockner, Ansauggeräte, Einfärbegeräte, Förderbänder, Handlinggeräte, Formentemperiergeräte sowie Montagevorrichtungen, die helfen, Prozesse zu automatisieren. Zurück zu den Muskeln: Zur Gewährleistung der Produktionssicherheit, steht eine Art „Feuerwehr“ bereit, die bei Störungen sofort eingreift. Alle Maschinendaten laufen an einer Maschine 70.

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